Pressemitteilungen (Archiv)
16.01.2013, 14:54 Uhr | Hans-Georg von der Marwitz MdB
Diskussion über ein landwirtschaftliches Leitbild: Neue Wege braucht das Land
Anlässlich der 78. Internationalen Grünen Woche in Berlin ruft der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Georg von der Marwitz zu konstruktiver Diskussion über die Agrarstrukturen in Deutschland auf.
„Die weltgrößte Verbrauchermesse für Ernährung und Agrarwirtschaft bietet ein gutes Forum, um die Zukunft der Landwirtschaft zu diskutieren“, so Marwitz, der selbst einen Familienbetrieb in Brandenburg bewirtschaftet. Gleichzeitig legt die geplante Großdemo verschiedenster Organisationen und Verbände am 19. Januar den Finger in die Wunde. Deutschland streitet über ‚Tierfabriken‘, Antibiotikamissbrauch, Flächennutzung und Bodenspekulation sowie die Gefährdung der biologischen Vielfalt.

Doch stehen nicht allein Produzenten und Verarbeiter in der Kritik. „Auch Verbraucher müssen sich die Frage gefallen lassen, inwieweit sie mit ihren Einkaufs- und Ernährungsgewohnheiten Fehlentwicklungen fördern“, ergänzt Marwitz. Angesichts der derzeitigen Strukturen existiert längst ein globalisierter Markt für Nahrungsmittel mit Futterimporten aus Übersee und Fleischexporten aus Europa – subventionsoptimiert und ökologisch fragwürdig.

„Es ist Zeit, das altbewährte Leitbild wieder in den Mittelpunkt der Diskussion zu rücken“, so Marwitz. „Landwirtschaftsbetriebe mit regionaler Verwurzelung, ökologischem und ökonomischem Wirtschaften sind notwendig für die verantwortungsbewusste Produktion gesunder Nahrungsmittel. In Generationenfolge bewahren vor allem Familienbetriebe die traditionellen Stärken der Landwirtschaft.“

„Die Landwirtschaft steht am Scheideweg, in welche Richtung soll es gehen?“ 2013 werden die Grundsätze der gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) neu verhandelt. Wollen wir tatsächlich nachhaltige Veränderungen bewirken, muss die bäuerliche Landwirtschaft auch im Mittelpunkt der derzeitig geführten GAP-Beratungen stehen. Ländliche Räume und die Entwicklung regionaler Agrarbetriebe sollten im Sinne der Gesellschaft gestärkt werden. „In diesem Kontext müssen auch bestehende Subventionen in Frage gestellt werden, wenn die geförderten Strukturen keinen gesellschaftlichen Mehrwert schaffen“, so sein Fazit.

aktualisiert von Sebastian Krahnert, 16.01.2013, 15:01 Uhr

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