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11.09.2013, 14:35 Uhr | Sebastian Krahnert
Bürgermeisterstammtisch in Hoppegarten
Bundestagsabgeordnete und Kandidaten diskutieren im Hoppegartener Ratssaal
Am Montag haben sich im Ratssaal der Gemeinde Hoppegarten Bundestagsabgeordnete und ihre Herausforderer im Wahlkreis Märkisch-Oderland–Barnim II zu einer Podiumsdiskussion getroffen. Eingeladen hatte Karsten Knobbe, Bürgermeister der Gemeinde am Berliner Stadtrand. Neben den Bewerbern der Parteien waren auch zwei Einzelkandidaten zugegen und berichteten über ihre Motive zur Kandidatur. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde hatte das Publikum die meiste Zeit des Abends, den Gästen des Abends Fragen zu stellen. Viele zeigten dabei ein reges Interesse an der politischen Arbeit des Ostbrandenburger Bundestagsabgeordneten Hans-Georg von der Marwitz.
Hans-Georg von der Marwitz im Gespräch mit dem Hoppegartener Publikum
Ein zentrales Thema des Abends war die Energiewende. Auch im Speckgürtel Berlins haben viele Einwohner in die Umgestaltung der deutschen Energieversorgung investiert, wie die zahlreichen Photovoltaik-Dächer erkennen lassen. Hans-Georg von der Marwitz berichtete darüber, wie er in der vergangenen Wahlperiode für die dezentrale Elektrizitätsproduktion aus erneuerbaren Energien eingetreten ist. „Die Energiewende muss bezahlbar bleiben, um sie weiterhin zum Erfolgsprojekt werden zu lassen“, gab Marwitz für die kommende Wahlperiode zu bedenken.

Aus dem Publikum kamen auch Fragen nach der Ehrlichkeit und nach Wahlversprechen. Während einige Bewerber behaupteten, man könne sich auf alles verlassen, was sie im Wahlkampf versprechen, zeichnete Marwitz ein realistischeres Bild: „In der Regierungsverantwortung kann man nicht immer mit dem Kopf durch die Wand. Manchmal muss man auch Kröten schlucken.“ Dennoch wolle er auch in Zukunft zur Not gegen den Strom schwimmen, etwa wenn es um die gefährliche Kohlendioxid-Endlagerung (CCS) oder den Einsatz gentechnisch veränderter Organismen in der Landwirtschaft geht.

Marwitz stellte außerdem klar, dass ihm das Leitbild einer vielfältigen Landwirtschaft in der kommenden Wahlperiode weiterhin beschäftigen wird: Das Eigentum an Land muss breit gestreut sein, um Vielfalt und Verwurzelung im ländlichen Raum zu erhalten. Die Konzentration von Ackerflächen im Eigentum weniger Großkonzerne stimme ihn bedenklich, so Marwitz. „Die EU-Agrarsubventionen gehören daher auf den Prüfstein.“
Am Ende des Abends danke Bürgermeister Knobbe den Diskutanten für die lebhafte Diskussion und Detlef Klementz von der Märkischen Oderzeitung für die angenehme Moderation.

aktualisiert von Sebastian Krahnert, 16.09.2013, 14:41 Uhr

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