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28.09.2017, 11:53 Uhr
Forderung nach einem Bundesministerium für den ländlichen Raum
Pressemitteilung

Der ländliche Raum steht vor enormen Herausforderungen. Abwanderung, Strukturwandel, fehlende Daseinsvorsorge und mangelhafte Infrastruktur bestimmen die Wirklichkeit in vielen Regionen. Deshalb ist die Einrichtung eines Querschnittsministeriums mit der Zuständigkeit für die ländliche Entwicklung an der Zeit.

„In den kommenden Jahren müssen wir uns ernsthaft Gedanken über die Förderung dieser Räume machen. Andernfalls drohen Parallelgesellschaften und Landstriche, die von der positiven Entwicklung Deutschlands dauerhaft abgehängt werden“, so von der Marwitz.

„Das Wahlergebnis und der enorme Stimmenzuwachs der Radikalen in der Peripherie verdeutlichen den Konflikt zwischen der Teilhabe am gesellschaftlichen Fortschritt und gefühlter Perspektivlosigkeit“, erläutert von der Marwitz weiter. „Politische Handlungen, die den Menschen vor Ort deutlich machen, dass sie uns nicht egal sind und wir uns für ihre Heimat stark machen, sind gerade jetzt besonders wichtig.“

„Der Anspruch eines Ministeriums für den ländlichen Raum muss über die Belange der Landwirtschaft hinaus gehen, denn die Agrarbranche ist längst nicht mehr Wirtschaftsfaktor Nummer eins in unseren Regionen. Vielmehr sollten wir die Interessen des ländlichen Raumes und die der Bürger bündeln, um strukturschwache Regionen verstärkt zu unterstützen und einzubinden.“

Die Entwicklung der ländlichen Räume entscheidet sich nicht auf einem Politikfeld allein. Schließlich geht es um die Bereitstellung zuverlässiger Verkehrsanbindungen in die Städte und ein intaktes Straßennetz, ausreichend Krankhäuser und eine gute ärztliche Versorgung, aber auch Fragen zu Integration und Zuwanderung müssen beantwortet werden. Vor allem aber drängt der flächendeckende Breitbandausbau auf dem Land, denn schnelles Internet ist heutzutage für Wirtschaft, Verwaltung und im Alltag allgemein unverzichtbar. Auch für Unternehmen müssen wir Anreize schaffen, sich vermehrt in ländlichen Regionen anzusiedeln und neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Ein eigenes Ministerium wäre in der Lage, in all diesen Bereichen aktiv zu werden und den verfassungsgemäßen Auftrag zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse zwischen prosperierenden und strukturschwachen Regionen wirksam zu unterstützen.

aktualisiert von Axel Metzler, 28.09.2017, 11:59 Uhr

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